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Brotbackstein zum Backen des perfekten Brotes

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Wie du mit einem Brotbackstein dein persönliches Lieblingsbrot backst

Einen Brotbackstein zum Backen von Brot zu benutzen klingt zunächst erstmal sinnvoll. Aber was genau macht denn ein Brotbackstein? Und inwiefern sorgt dieser dafür, dass mein Brot wie vom Bäcker um die Ecke schmeckt?  Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Brotbackstein möchten wir in diesem ausführlichen Blogartikel klären.

Wie funktioniert ein Brotbackstein?

Die Funktionsweise des Brotbacksteins ist ganz schnell erklärt. Er imitiert sozusagen die Bedingungen des Steinofens die in den wirklich herausragenden Bäckereien aber auch in einigen Pizzerien verwendet werden. Die hohe Hitze erfordert eine gewisse Hitzebeständigkeit, weswegen die Brotback/Pizzasteine aus einem bestimmten Material gefertigt sind. Dazu aber später mehr…

Während der Steinofen an sich aus Schamottstein gefertigt ist, müssen wir auf einen Trick zurückgreifen – da wir schließlich keinen ganzen Steinofen in die Küche integrieren können. Aus diesem Grund gibt es den Brotbackstein. Dieser wird bei der maximalen Temperatur für mehrere Minuten im Ofen vorgeheizt. Durch seine besondere Eigenschaft kann er die Hitze des Ofens wunderbar aufnehmen und für eine gewisse Zeit speichern.

Wenn nun das Brot auf den Brotbackstein gebacken wird, gibt dieser die Hitze des Backofens gleichmäßig an den Boden ab, wodurch dieser besonders schön knusprig wird und sich die gesamte Backzeit verkürzt. Hinzu kommt natürlich der typische Steinofen-Effekt, wodurch das Brot oder die Pizza sein besonderes Aroma erhält.

Unterschiede zwischen Brotbackstein & Pizzastein?

Aufgrund der unterschiedlichen Namensgebungen, wird häufig vermutet, dass es sich dabei auch um unterschiedliche Produkte handelt. Jedoch ist ein Pizzastein genau dasselbe wie ein Brotbackstein, da es sich in beiden Fällen um eine Steinplatte mit seiner besonderen Speicherfähigkeit handelt. Ein Brotbackstein lässt sich also wunderbar auch zum Pizzabacken benutzen und umgekehrt. Und wir können nur empfehlen beides einmal auszuprobieren – denn hier könnte Dir echt etwas entgehen!

Esprevo Pizzastein

Wusstest du schon? Der Esprevo Pizzastein eignet sich auch als Brotbackstein hervorragend. Wir backen regelmäßiges leckeres Ciabatta aber auch gehaltvolle Brote mit dem Stein.

Die Vor- und Nachteile eines Brotbacksteins

Wer sein Brot liebt… – naja, der kauft sich halt einen Brotbackstein und kann damit sein selbstgemachtes Brot auf ein neues Level heben. Das gleiche gilt natürlich für passionierte Pizzabäcker. Ein Brotbackstein hat sehr viele Vorteile und eigentlich kaum nennenswerte Nachteile. Der große Vorteil besteht natürlich in dem deutlich besseren Geschmack des Brotes oder der Pizza durch die Verkürzte Backzeit. Gleichzeitig (im Falle der Pizza) kann man den Pizzastein auch wunderbar im Sommer für den Grill benutzen. Dafür gibt es aber noch einen separaten Blogartikel.

Brotbackstein

Der Brotbackstein kann auch zum backen einer leckeren Pizza genutzt werden.

Lediglich die zum Teil lange Aufheizdauer (besonders bei dickeren Modellen) kann als einziger Nachteil angesehen werden. Da der Ofen in den meisten Fällen sowieso vorgeheizt wird, sollte auch das kein Problem darstellen (auch wenn sich die Aufheizdauer mit dem Pizzastein etwas verlängert).
Hinzu kommt, dass ein Pizza-/Brotbackstein mitunter sehr unhandlich wird. Manche Modelle wiegen bis zu fünf Kilo. Damit einher geht natürlich auch die Frage wie bzw. wo man den Stein lagert, wenn man ihn gerade mal nicht benutzt.

Gibt es Unterschiede im Material?

Die meisten Brotbacksteine sind entweder aus Schamott oder Cordierit gefertigt. Beide weisen die besonderen Eigenschaften der Wärmespeicherung und eignen sich zudem wunderbar auch für die Zubereitung von Lebensmitteln. Darüber hinaus gibt es noch einige andere Materialien wie Granit oder Marmorpatten, die aber kaum verbreitet sind. Auch Cordierit und Schamott unterscheiden sich in ihren Eigenschaften so gut wie gar nicht voneinander, wodurch der Vergleich über die Materialien eigentlich belanglos wird.

Ein wichtiger Aspekt, der bei der Kaufentscheidung jedoch eine Rolle spielen könnte, ist die Dicke des Brotbacksteins. Die Funktion des Steins bleibt natürlich bei beiden Steinen die gleiche. Allerdings bieten beide Varianten andere Vor- und Nachteile. Der Vorteil von dickeren Brotbacksteinen ist, dass sie die Hitze des Backofens länger speichern können. Wenn Du also regelmäßig mehrere Brote oder Pizzen hintereinander backen möchtest, eignet sich vermutlich ein dickerer Stein (ab 3cm) eher.

Der große Vorteil von dünneren Pizzabacksteinen ist die geringere Aufheizdauer. Da die großen Steinplatten insgesamt ein größeres Volumen haben benötigen sie teilweise bis zu 1,5 Stunden um den Stein komplett aufzuheizen. Ein dünnerer Stein hingegen kann schon nach 20 Minuten aufgeheizt und betriebsbereit sein.

Auch hier können problemlos mehrere Brote hintereinander gebacken werden. Dafür sollte der Stein lediglich zwischendurch für weitere 10 Minuten nachgeheizt werden (der Stein verliert natürlich ein wenig Wärme, wenn er sie an das Brot abgibt).

Brot backen im heimischen Backofen

Was gibt es bei einem Brotbackstein sonst noch zu beachten?

Bevor Du dich für den Kauf eines Brotbacksteins entscheidest, solltest Du natürlich zunächst schauen, dass dieser für die Maße Deines Backofens geeignet ist. Manche Pizzasteine sind sehr sperrig und hauptsächlich für den Einsatz auf einem Gasgrill ausgelegt. Drüber hinaus, solltest Du dir im Klaren sein, welche Größe und vor allem welche Dicke für Dein Vorhaben besser geeignet ist.

Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in der Beschichtung der Oberfläche. Einige wenige Brotbacksteine verfügen über eine beschichtete Oberfläche, wodurch der Stein leichter zu reinigen ist. Gleichzeitig nimmt der Stein jedoch auch die Flüssigkeit des Brotes/ der Pizza auf, da in der Beschichtung minimale „Risse“ verlaufen.

Herkömmliche Brotbacksteine aus Cordierit oder Schamott sehen meist bereits nach einer Anwendung sehr mitgenommen aus. Eingebrannte Flecken lassen sich hier nicht mehr rauswaschen und verleihen dem Stein eine unschöne Ästhetik. Auch wenn die Rußflecken hygienisch betrachtet keine Gefährdung darstellen, so ist der Gedanke dennoch schöner seine Lebensmittel auf einer sauberen Oberfläche zuzubereiten. Da beschichtete Pizzasteine in der Regel jedoch deutlich teurer als herkömmliche Steinplatten sind (bis zu 80€ pro Stein), sind beschichtete Brotbacksteine weniger verbreitet. Der Esprevo Pizzastein ist jedoch schon ab 35€ erhältlich und damit in dem gleichen Preissegment wie die meisten unbeschichteten Pizzasteine.

Benötige ich Zubehör für einen Brotbackstein?

An sich benötigst Du kein weiteres Zubehör für das Brotbacken mit dem Brotbackstein. Wenn Du dich dazu entschließt auf deinem Backstein auch Pizzen zu backen, hilft jedoch ein Pizzaschieber ungemein. Ohne ihn wird es tatsächlich sehr schwierig die belegte Pizza auf den heißen Stein zu bekommen (mit ein paar Tricks geht das natürlich auch – es ist nur etwas umständlich). Aus diesem Grund kann es durchaus sinnvoll sein, Dir direkt ein komplettes Set zu kaufen, in dem alles bereits enthalten ist.

Fazit: Lohnt sich der Kauf eines Brotbacksteins?

Wer regelmäßig und gerne Brote selber backt oder auch original italienische Pizza liebt, der sollte nicht vor der Anschaffung eines Brotbacksteines zurückschrecken. Er bietet sehr viele Vorteile und der Unterschied mit- und ohne Brotbackstein ist definitiv bemerkenswert. Hinzu kommt, dass der Pizzastein für ganz unterschiedliche Gerichte eingesetzt werden kann. Neben Brot und Pizza eignet er sich wunderbar für die Zubereitung von Brötchen, Flammkuchen und anderen Hefegebäcken. Sogar bei Tiefkühlpizzen bemerkt man einen erkennbaren Unterschied.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Langlebigkeit eines Brotbacksteins. Wenn Du dich an die Vorgaben hältst, hält dieser ein Leben lang und sorgt für viele tolle Pizzaabende und unvergleichlich leckeres, selbstgemachtes Brot aus dem heimischen Backofen.

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