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Pizzamehl – Welches Mehl braucht deine Pizza?

Auf der Suche nach dem perfekten Teigrezept für deine selbstgemachte Pizza bist Du sicherlich schon häufiger über den Begriff Pizzamehl gestolpert. Doch was ist Pizzamehl eigentlich genau und warum wird es überall empfohlen? Diese Fragen möchte ich in diesem kurzen Artikel klären, sodass Du danach den besten Pizzateig zubereiten kannst. Wenn Du zu einem bestimmten Abschnitt springen möchtest, kannst Du ganz einfach unser Inhaltsverzeichnis nutzen.

Pizzamehl
Das richtige Pizzamehl ist essenziell für einen gut formbaren Pizzateig.

Welches Mehl ist das Beste für deine Pizza?

Obwohl Mehl ein so simples Lebensmittel ist, gibt es doch unzählige verschiedene Variationen davon. Jedes Mehl hat seinen eigenen Anwendungsbereich und eignet sich für unterschiedliche Rezepte. Welche Eigenschaften braucht aber das beste Pizzamehl? Im Wesentlichen sind es die folgenden beiden Eigenschaften:

  1. Hoher Anteil an Klebereiweiß
  2. Feine Körnung

Das beste Pizzamehl mit diesen Eigenschaften ist das italienische Mehl Tipo 00. Die Bezeichnung Typ 00 bzw. Tipo 00 kommt dabei aus der italienischen Norm und ist in Deutschland nicht so sehr verbreitet. Es verfügt über einen hohen Anteil an Klebereiweiß und eignet sich perfekt für die Zubereitung eines fluffigen Pizzateiges.

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Das beste Mehl für Pizza

Mehl Typ 00 – Das beste Pizzamehl

Das italienische Weizenmehl Typ 00 ist vergleichbar zum deutschen Mehl Typ 405. Dennoch weisen die beiden Mehle gerade bei der Pizza Zubereitung viele Unterschiede auf. Mit dem Pizzamehl Typ 00 wird dein Pizzateig viel besser aufgehen und insgesamt fluffiger. Außerdem klebt er bei der Zubereitung nicht so lästig an den Fingern. Wenn Du mehr über dieses Mehl herausfinden möchtest, dann lies dir unseren Artikel „Mehl Typ 00 durch.

bestes Pizzamehl
Mit dem Pizzamhel Typ 00 wird der Boden deiner Pizza schön knusprig und der Rand bleibt fluffig.

Welches Mehl für Pizza? Typ 405 oder Typ 550

Wenn Du kein echtes Pizzamehl Typ 00 benutzen möchtest, dann stellt sich die Frage ob das Typ 405 oder Typ 550 besser geeignet ist. Tendenziell ist das Typ 550 Weizenmehl etwas gröber als das Typ 405 Mehl und hat einen höheren Mineralgehalt.

Pizzamehl
Mit dem klassischen Mehl Typ 405 kannst Du leckere Pizza backen.

Du solltest auch hier in erster Linie darauf achten, dass das Mehl einen möglichst hohen Anteil an Klebereiweiß besitzt. Ich würde dir den Typ 550 empfehlen, da dieser häufig über mehr Klebereiweiß verfügt.

Welches Mehl für Pizza
Welches Mehl für die Pizza? Ein Mehl Vergleich

Pizzabäcker Tipp: Je nachdem welches Mehl du benutzt ändert sich die Wassermenge, die Du für deinen Teig verwenden solltest. Mache den Mehltyp also immer auch vom Rezept abhängig. Je mehr Gluten im Mehl, desto mehr Wasser benötigst Du.

Was ist anders und so besonders an Pizzamehl?

Das Besondere am Pizzamehl ist der hohe Anteil an Klebereiweiß bzw. Gluten. Der Glutengehalt hängt vor allem von der verarbeiteten Weizensorte ab. Sie entscheidet, wie viel Klebereiweiß im späteren Mehl enthalten ist. Für Pizzamehl werden sehr glutenhaltige Weizensorten verwendet.

Das Klebereiweiß sorgt dafür, dass der Pizzateig eine schön lockere Struktur bildet. Es macht ihn also elastisch und gleichzeitig stabil. Hierdurch kann der Pizzateig mit Pizzamehl beim Backen schön aufgehen, wodurch der Rand schön fluffig und luftig wird. So wie Du es sonst nur aus deiner Lieblingspizzeria kennst. Denn auch die Pizzerien nutzen das spezielle Typ 00 Pizzamehl aus Italien für ihre Pizzen.

Das besondere am Pizzamehl
Die hohe Elastizität des Teigs ist die Besonderheit am Pizzamehl.

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es einen riesigen Unterschied macht, ob Du echtes italienisches Pizzamehl oder klassisches deutsches Typ 405 Mehl verwendest. Das Anrühren des Teiges, das Kneten aber auch der Zubereitungsprozess ist mit Pizzamehl deutlich besser. Bei der richtigen Zubereitung klebt der Teig dann auch nicht an den Fingern und lässt sich erstklassig verarbeiten.

Pizzamehl Exot: Mischung aus Weizenmehl und Hartweizengrieß

Eine weitere Variante des Pizzamehls sind die Mischungen aus verschiedenen Sorten. Am besten eignet sich hierfür eine Mischung aus 80% Pizzamehl Typ 00 und 20% Hartweizengrieß bzw. Semola. Semola hat eine festere und glattere Oberfläche als Mehl und verlangsamt damit die Wasseraufnahme.

Durch die Mischung erreichst Du aber einen sehr schön knusprigen Pizzaboden. Dafür eignet sich die Zugabe von Semola ideal. Zusätzlich wird die Pizza mit der Zugabe von Hartweizengrieß brauner und sieht damit auch schöner aus.

Hartweizengrieß bzw. Semola
Semola bzw. Hartweizengrieß eignet sich hervorragend zum Pizzabacken!

Alternativ kannst Du auch eine Mischung aus 50% Typ 00 Mehl und 50% Typ 550 Mehl testen. Auch hiermit habe ich sehr gute Resultate erzielen können.

Du solltest unbedingt noch unseren Artikel zum Pizza selber machen lesen. Denn neben dem richtigen Mehl kommt es vor Allem auf die optimale Zubereitung an, um deine Pizza wirklich italienisch werden zu lassen!

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

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