Pizza

So machst Du krosse Pizza vom Pizzastein Grill [Anleitung]

Pizzastein Grill – So macht Grillen richtig Spaß!

Der Sommer steht vor der Tür und die Grillfans unter uns können es gar nicht mehr abwarten die erste Grillparty zu schmeißen. Dass man mit einem Grill viel mehr machen kann als einfach nur Steaks und Würstchen zu grillen, dürfte Vielen inzwischen bekannt sein. Und genau darum soll es im heutigen Blogbeitrag gehen: Um das Pizza-Grillen mit einem Pizzastein. Wir erklären Dir heute wie es geht, was Du beachten solltest und wo genau die Unterschiede zur Pizza aus dem Backofen sind.

Pizza grillen – Das sind die Grundvoraussetzungen

Wenn Du beim nächsten Grillabend mit Deinen Freunden Pizza im Menü haben willst, benötigst Du genau zwei Grundvoraussetzungen: Den richtigen Grill und natürlich den richtigen Pizzastein für den Grill! Starten wir also direkt mit dem passenden Pizzastein Grill: Die wichtigste Eigenschaft, die Dein Grill definitiv haben sollte, ist ein Grilldeckel. Ohne diesen kannst Du das Pizza Grillen gleich vergessen.

Ein Weber Grill mit sehr hoher Hitze

Denn der große Vorteil des Grills, ist gleichzeitig sein größter Nachteil. Er kann sehr hohe Temperaturen erreichen, wodurch der Boden der Pizza mit dem Pizzasteins sehr schnell kross wird und ein wunderbares rauchiges Aroma erhält. Da die hohen Temperaturen hauptsächlich von unten erzeugt werden, benötigt der Belag ein wenig länger um wirklich gar zu sein. Während der Boden der Pizza schon fast schwarz ist, kann es passieren, dass der Belag noch ganz roh ist. Aus diesem Grund ist ein Grilldeckel unabdingbar bei dem Vorhaben leckere gegrillte Pizza zu genießen. Denn dieser hält die Hitze im Grill und sorgt dafür, dass auch der Belag gar wird.

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Der passende Pizzastein für den Grill

Die zweite Grundvoraussetzung ist natürlich der passende Pizzastein. Dabei spielt die Form keine große Rolle. Er sollte natürlich auf den Grill passen. Aus diesem Grund eignet sich ein runder Pizzastein (gerade bei einem Kugelgrill) in der Regel besser. Ein zweiter Aspekt, der hier immer wieder betrachtet wird, ist das Material des Pizzastein.

Aber auch das spielt in der Regel eine eher untergeordnete Rolle. Die meisten Pizzasteine sind entweder aus Cordierit oder aus Schamottstein gefertig. Beide Materialien sind durch ihre wärmespeichernde Eigenschaft hervorragen als Pizzastein geeignet. Cordierit hat hier den kleinen Vorteil, dass es etwas robuster auf Temperaturunterschiede wirkt. Ein Schamottstein kann bei zu starker Temperaturschwankung schnell brachen und damit unbrauchbar werden. Gerade bei der Benutzung für den Grill ist das ein recht hohes Risiko. Aus diesem Grund würden wir eher zu einem Pizzastein aus Cordierit-Keramik raten.

Wie dick sollte ein Pizzastein für den Grill sein?

Der wirklich entscheidende Unterschied liegt allerdings in der Dicke des Pizzasteins. Ein sehr dicker Pizzastein (ab 2cm)  hat den Vorteil, dass er die Wärme deutlich länger speichern kann. Damit ist er besonders gut geeignet für die Benutzung im Backofen, wenn gleich mehrere Dutzend Pizzen hintereinander gebacken werden sollen. Ein dünner Pizzastein (bis 1,5cm) müsste nach einer bestimmten Zeit erneut aufgeheizt werden, da er einen Teil der gespeicherten Hitze an den Pizzaboden abgibt. Der große Vorteil eines dünnen Pizzasteins ist dafür jedoch die geringe Aufheizdauer.

Dünner Pizzastein für den Backofen

Jeder Pizzastein muss vor der Benutzung für eine bestimmte Zeit aufgeheizt werden, damit die Wärme im Stein gespeichert wird. Gerade beim Grillen spielt dieser Punkt eine entscheidende Rolle, denn ein Pizzastein mit einer Dicke von 3cm kann gut und gerne mal 1,5 Stunde zum Aufheizen benötigen. Für einen erfolgreichen Grillabend ist das natürlich undenkbar. Aus diesem Grund eignet sich für das Grillen eher ein dünner Pizzastein mit einer Höhe von etwa 1 – 1,5cm. Dieser benötigt in der Regel nur etwa 20 Minuten zum Aufheizen.

Was in diesem Zusammenhang oft missverstanden wird, ist der Unterschied zwischen Wärmespeicherung und Temperatur. Ein dicker Pizzastein wird genauso heiß wie ein dünner Pizzastein. Beide übernehmen schließlich nur die Temperatur des Grills/Backofens. Lediglich die Dauer der Wärmespeicherung variiert hier.

Pizza backen auf dem Grill: So geht´s!

Starten wir nun mit der Zubereitung der perfekten Pizza vom Pizzastein. Wie bereits erwähnt ist der erste Schritt das Aufheizen des Pizzastein. Nein falsch, der erste Schritt ist natürlich das Vorbereiten des Pizzateiges. Das ist fast der wichtigste Schritt im gesamten Prozess, denn der beste Pizzastein oder Grill bringt nichts, wenn das Rezept für den Pizzateig nichts taugt. Deshalb findest Du unter folgendem Link das beste Rezept für einen gelungenen Pizzateig: https://esprevo.de/italienische-pizza-selber-machen/

Nachdem Du nun mit dem Rezept ausgerüstet bist kann es nun weiter gehen mit der eigentlichen Zubereitung.
  1. Pizzastein etwa 20 Minuten aufheizen lassen
  2. Pizza belegen
  3. Fertig belegte Pizza auf den Pizzastein schieben
  4. Die Pizza bei maximaler Temperatur für etwa 3-6 Minute grillen.
  5. Den Grilldeckel geschlossen
  6. Die fertige Pizza vom Grill nehmen und genießen

Je nach Grill variiert die Maximaltemperatur des Grills. Du wirst feststellen, dass das große Problem im Umgang mit dem Temperaturunterschied zwischen dem Boden und dem Belag der Pizza besteht. Genau aus diesem Grund ist es so wichtig den Deckel so lange geschlossen zu halten wie irgendwie möglich. Ein weiterer Tipp den wir die hier geben möchten ist Folgender. Heize den Pizzastein nicht bei der maximalen Temperatur auf 250° sollten für diesen Vorgang erstmal ausreichen. Erst kurz bevor die Pizza gegrillt werden soll, solltest Du die Temperatur erhöhen. Wenn Du den Pizzastein schon mit maximaler Temperatur erhitzt, wird er die Hitze sofort an den Pizzaboden übertragen. Dann passiert es schnell mal, dass der Boden verbrennt, während der Belag noch nicht durch ist.

Der Rest ist einfach Übungssache und wir sind uns sicher, dass Du mit diesen Tipps und unserem einzigartigen Pizzastein Set gut gerüstet bist, um in die neue Grillsaison zu starten. Falls Du ungeklärte Fragen oder Anregungen hast, schreib uns gerne einen Kommentar oder eine E-Mail! Wir wünschen viel Spaß beim Pizza Grillen und freuen uns über regen Austausch.

Fazit zum Pizzastein für den Grill

Beim Pizza grillen spielen viele verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle. Der richtige Grill und der passende Pizzastein bilden natürlich die Grundvoraussetzungen. Hier solltest Du darauf achten, dass Dein Grill einen Deckel besitzt. Beim Pizzastein ist weniger das Material, sondern vielmehr die Dicke des Steins entscheidend. Gerade für den Grill, solltest Du einen relativ dünnen Pizzastein verwenden, um Deine Aufheizdauer etwas kürzer zu halten. Genauso wichtig wie die Benutzung des Pizzastein, ist die Verwendung des richtigen Pizzateigs. Wenn Du alle Aspekte beherzigst, sind wir sicher, dass Du nun alles hast was Du brauchst, um Deine Gäste beim nächsten Grillen mit einer leckeren Pizza überraschen zu können!

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