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Pizzastein Backofen – Steinofengenuss in deiner Küche

Während wir uns im letzten Artikel das beste Rezept für selbstgemachte Pizza angeschaut haben, soll es in dem heutigen Beitrag um die magische Wirkung des Pizzasteins gehen. Der große Vorteil des Pizzasteins im Backofen ist eindeutig: Die Pizza wird einfach unvergleichlich gut…. Nagut, nicht ganz unvergleichlich: die Pizzeria mit ihrem Steinofen kann schon noch mithalten 😛

Pizzastein Backofen

Gleichzeitig gibt es aber viele Fragen und falsche Wahrheiten im Bezug auf die Verwendung des Pizzasteins im Backofen. Wir möchten diesen Artikel dafür nutzen, ein für alle Mal alle Fragen rund um das Thema Pizzastein zu klären und Dir zu zeigen, wie Du deinen Pizzastein richtig verwendest.

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Die Grundlagen: Das Pizzastein Material

Der Pizzastein sorgt dafür, dass er die Hitze des Backofens oder Grills in sich speichert und anschließend gleichmäßig an den Pizzaboden abgibt. Dadurch entsteht dieser einzigartige Effekt, der Deine Pizza schön knusprig werden lässt. Ein Pizzastein besteht in der Regel entweder aus Schamott oder Cordierit. Beides sind sehr hitzebeständige Materialien, die Temperaturen von bis zu 1000°C aushalten.

Das macht sie zum perfekten Wärmespeicher. Ehrlicherweise muss man hier sagen, dass es absolut keinen Unterschied macht, welches der beiden Varianten verwendet wird. Beide funktionieren auf die exakt gleiche Weise und bringen dieselben Vorteile mit sich.

Welchen Einfluss hat die Größe des Pizzasteins?

Pizzastein Backofen: Es gibt unterschiedliche Formen und Größen. Während das Material (Cordierit oder Schamott) bei einem Pizzastein keine Rolle spielt, so ist die Dicke des Pizzasteins für die unterschiedlichen Bedürfnisse dennoch entscheidend. Dickere Pizzasteine können die Wärme länger speichern. Kleinere hingegen haben den Vorteil, dass sie schneller aufheizen.

Pizzastein für Backofen Eckig

Der Klassiker: Eckiger Pizzastein ohne Glasur


Wenn Sie also vorhaben nur 2-3 Pizzen hintereinander zu backen, macht es wahrscheinlich mehr Sinn einen dünneren Pizzastein (1-1,5cm) zu wählen. Dieser braucht in der Regel nur 20-30 Minuten zum Aufheizen. Wenn weitere Pizzen gebacken werden, sollte der Stein dann zwischendurch immer wieder kurz für ein paar Minuten aufgeheizt werden. Da die weiteren Pizzen zwischendurch aber ohnehin vorbereitet werden müssen und man in der Regel nicht ununterbrochen am Ofen steht, ist dies meistens kein Problem. Denn auch der Pizzabäcker möchte die Pizzen ja selbst kosten und nicht nur seine Gäste damit begeistern.

Glasierter Pizzastein Backofen rund

Für eine einfache Reinigung: Runder Pizzastein mit Glasur

Pizzasteine mit einer Dicke von über 2cm benötigen deutlich länger zum Aufheizen. Hier kannst du mit einer guten Stunde rechnen. Ist der Stein jedoch einmal aufgeheizt können problemlos vier Pizzen hintereinander gebacken werden. Also überlege dir vorher gut, was für dich eher in Frage kommt.

Wichtig dabei ist, dass du ihn zusammen mit dem Backofen aufheizen lässt. Zu schnelle Temperatursprünge könnten dazu führen, dass der Pizzastein springt. Während der Stein im Ofen vorheizt, kannst du in der Zwischenzeit schon alle weiteren Vorkehrungen treffen, um mit dem Pizzabacken durchzustarten.

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Wie verwende ich meinen Pizzastein richtig?

An sich ist ein Pizzastein ziemlich einfach zu benutzen. Dennoch sollte man wissen wie. Das wichtigste beim Backen mit dem Pizzastein ist, dass man das Vorheizen des Steins nicht vergisst. Diesen solltest Du (je nach Dicke) mindestens 25, eher 35 Minuten vorher im Backofen oder auf dem Grill vorheizen. Stelle den Ofen dazu auf die maximale Temperatur bei Ober-/Unterhitze und lege den Pizzastein auf die untere oder mittlere Schiene.

Dünner Pizzastein für den Backofen

Wir empfehlen dir, die Pizza bei Ober-/Unterhitze. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit den Pizzastein im Ofen weiter nach oben zu stellen und den Backofen während der Backzeit nur auf Oberhitze zu stellen. Der Theorie nach sollte die Pizza so auch von oben genug Hitze abbekommen. Insgesamt würde das eine schnellere Backzeit bedeuten, wodurch die Pizza noch ein bisschen frischer schmeckt.

Pizzastein Anleitung

Wir haben beides ausprobiert, konnten jedoch keinen bedeutenden Unterschied feststellen. Denn der Einfluss des Teigs auf die Backzeit ist weit wichtiger als die Position im Backofen. Wenn Du noch nicht ganz zufrieden mit Deinen Pizzaergebnissen bist, dann wird es wahrscheinlich an dem falschen Rezept liegen. Zu diesem Thema haben wir auch schon einen Beitrag veröffentlicht. Hier geht´s zum perfekten Pizzateig.

Pizzastein Backofen – Dein eigener kleiner Steinofen

Pizza auf einem Pizzastein kann man sowohl im Backofen als auch auf dem Grill backen. Unseren Blogartikel für dieses Thema findest Du hier. Wie man das am besten macht haben wir vorhin geklärt. Jetzt wollen wir noch einmal auf die jeweiligen Besonderheiten eingehen. Der Vorteil des Backofens ist, dass die Hitze recht gleichmäßig verteilt wird.

Pizzastein für Backofen kaufen

So kann die Pizza perfekt als Ganzes beobachtet werden und man ist dadurch besser in der Lage einschätzen zu können, ob die Pizza fertig ist oder nicht. Der Nachteil am Backofen ist, dass die Temperatur bei vielen Geräten auf ca. 250°C begrenzt ist. Somit kann auch der Pizzastein nur auf die maximale Temperatur des Backofens aufheizen.

Tipp: Schau Dir deinen Backofen noch einmal genau an. Manche modernen Backöfen verfügen über einen besonderen Modus, mit dem der Backofen noch heißer eingestellt werden kann. Bei manchen Backöfen heißt dieser Modus sogar Pizzamodus. Das kann sich wirklich lohnen, denn die Temperatur hat einen riesigen Einfluss auf das Ergebnis Deiner Pizza!

Pizzastein auf dem Grill?

Natürlich kannst du den Pizzastein nicht nur für den Backofen sondern auch für den Grill verwenden. Einige benutzen ihn sogar ausschließlich auf dem Grill. Hier findest du unseren ausführlichen Pizzastein Grill-Artikel Pizzastein Grill-Artikel.

Der Vorteil: Der Pizzastein wird auf dem Grill richtig schön heiß und der Rauch verleiht der Pizza ein besonderes Aroma (ein bisschen wie aus dem Steinofen). Dadurch wird der Boden richtig schön knusprig und die Färbung ist einfach himmlisch. Der große Nachteil am Grill ist die Wärmeverteilung.

Da der Pizzastein im Grill eine konstante Temperatur hält und diese an den Pizzaboden abgibt, ist dieser schon nach kürzester Zeit fertig. Die große Schwierigkeit ist es, auch den Belag in diesem kurzen Zeitfenster saftig grillen zu können.

Pizzastein Grill Test

Aus diesem Grund sollte der Deckel so selten wie möglich geöffnet werden, da die Hitze innerhalb weniger Sekunden verfliegt. Gleichzeitig empfehlen wir die Pizzen auf dem Grill möglichst dünn zu belegen, denn je dicker der Belag, desto länger braucht er um durch zu sein. Ist die Backzeit beim Grill zu lange, kann es schnell passieren, dass der Boden nicht nur knusprig, sondern auch pechschwarz wird – und das wollen wir unserer Pizza natürlich nicht antun. Besonders kleinere Pizzen mit dünnem Belag eignen sich hervorragend für den Grill.

Pizzastein reinigen – Geht das überhaupt?

Falls Du schon im Besitz eines Pizzasteins bist wirst Du den Anblick von schwarzen Rußflecken wahrscheinlich gut kennen. Egal wie Du schrubbst und putzt, sie gehen einfach nicht weg. Wir können dich beruhigen, die Flecken sind nicht wirklich gefährlich und hygienisch auch eher unbedenklich.

Hier geht es zu unserem ausführlichen Artikel zum Thema Pizzastein reinigen.

Ein schöner Anblick ist es dennoch nicht. Es gibt jedoch die Möglichkeit sich diesen Anblick zu ersparen, denn mit einem glasierten Pizzastein lässt sich die Reinigung super schnell und super einfach bewerkstelligen.

Außerdem hat ein beschichteter Pizzastein den Vorteil, dass die Pizza nicht mehr festbacken kann und Du sie somit ganz einfach aus von dem Pizzastein auf einen Teller ziehen kannst. Wenn Du also noch keinen Pizzastein hast, dann sei dir darüber im Klaren, dass der Pizzastein (wenn er nicht beschichtet ist) nur einmal so gut aussehen wird wie am ersten Tag…

Wenn Du jetzt richtig Hunger auf eine Pizza vom Pizzastein hast, dann schau dir unbedingt unser „Perfect Pizza“ Rezept in unserem Blogartikel an und starte direkt mit dem Backen. Wenn Du weitere tolle Tipps, Tricks und Rezepte für deine beste Pizza haben möchtest, dann trage dich für unseren Newsletter ein. In der ersten Mail erhälst du unser bestes Pizza-Rezept.

“Wir wünschen viel Spaß beim Pizzabacken und Buon Appetito!”

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